Lieber Islam-Missionierung statt wertefreie Integration?

Schon jahrelang betreibe ich zwecks geistigem Selbstschutz Mediendetox, bzw. mediales Intervallfasten. Doch klappt das nicht immer, da die von Microsoft eingebaute KI auf meinem Computer diese verdammten Kurznachrichten aufpoppen lässt. Leider bin ich gleichzeitig zu doof und zu faul, um diese Funktion zu deaktivieren. Mein autoverordnetes, mediales Detox wird auf diese Weise untergraben. Mein neugieriges, unruhiges Hirn freuts, weil es sich mit für mich persönlich unrelevanten Weltbelangen auseinandersetzen kann, wie Krieg, Flüchtlingen, Klimapolitik, Flugzeugabstürzen, Unfällen, Mord, Korruption und Totschlag.

Natürlich versuche ich, den energetischen Globalmüll mit berühmtem „positiven Denken“ zu reinigen. Meistens gelingt es, doch bleiben manche Themen wie eingebranntes Fett im Hirn hängen, da diese in Dauerschleife im Netz aufgelegt werden. So das Thema „Integration von Flüchtlingen“. Es bewegt die deutschen Geister, wühlt sie auf und spaltet sie politisch in verschiedene Lager.

Während stundenlangen Joggens auf Isarwegen und durch Hopfengärten in der Hallertau habe auch ich mit mir darüber diskutiert. By the way, ich finde Unterhaltungen mit mir selbst am angenehmsten, da sie dank Logik, Intelligenz und Niveau zufriedenstellende Ergebnisse liefern, was wiederum mein „positives Denken“ wirkungsvoll unterstützt.

Während ich um sechs Uhr früh vor mich hinlaufe, denke ich über abgeschobene Asylanten nach, die gerade im Flieger nach Afghanistan sitzen. Bevor ich die Joggingschuhe angezogen hatte, war mir diese Nachricht nämlich von der verdammten KI auf den Bildschirm gepusht worden. Afghanistan, Syrien, Irak, Afrika! Leute, die von da nach Europa und am liebsten nach Deutschland kommen, werden zunächst einmal als Flüchtlinge tituliert, und wenn sie die Grenze in den gelobten Westen überschritten haben, aktenmäßig als Asylanten registriert. Ob ihr Kommen gut ist oder nicht, darüber denke ich nicht nach während meiner kostenlosen, psychotherapeutisch notwendigen und mit mir selbst philosophierenden Joggingrunde. Über Willkommen oder Abschiebung kann sich gefälligst der gewöhnliche, mainstreamdenkende Rest-Geist des Westens beschäftigen. Während meiner Unterhaltung geht es um den höheren, universalen Sinn des Menschenstromes von Ost nach West. Die flüchtende Welle aus dem Osten und Süden der Erde baut sich seit langer Zeit immer weiter auf. Beim Aufschlagen in Europa wird sie zum politischen und wirtschaftlichen Problem. So weit so gut…

Ich erkenne in den vom Morgenland heranrollenden Wellen allerdings eine Bewegung, die zum Segen für das Abendland werden könnte. In ihrem Gepäck haben sie ein kulturelles Geschenk, das im Westen leider noch nicht die Anerkennung gefunden hat, die es eigentlich verdient: Den Islam! Die meisten Deutschen fürchten sich vor dieser Religion, weil sie im Grunde nichts darüber wissen. Hinter vorgehaltener Hand raunen sich Abendländer, die ihrer Religion aus Steuergründen den Rücken gekehrt haben zu, dass die geflüchteten Moslems ihnen ans Leder oder die Christenheit unterwandern, um aus Deutschland schließlich einen islamischen Gottesstaat errichten wollen. Na und, selbst, wenn das gewollt wird, dies würde doch nicht von heute auf morgen passieren. Da würden schon noch ein paar Jährchen ins Land ziehen. Womöglich würden wir den Religionswechsel gar nicht mehr erleben. Also, so what!

Bis dahin könnten die Westler und Deutschen allerdings viel von den Moslems lernen, so sie sich denn von ihnen missionieren ließen. Die Forderung nach Integration der Moslems, also, dass diese westliche und besonders deutsche Werte annehmen, ist doch lächerlich. Mal ehrlich! Was hat der Westen, hat Deutschland für Werte? Da ist nichts mehr. Die meisten Werte wurden zerstört, aufgelöst, der gärende und faulende Rest wird höchstens noch als politischer Kompost verwertet. Die traditionellen, kulturellen, religiösen Werte des Abendlandes wurden verschleudert für trottelige Freiheit, geile Freizügigkeit, kriminelle Grenzenlosigkeit und am Ende für dementjammernde Einsamkeit. Wäre ich ein muslimischer Asylant, würde ich mich in solch eine wertfreie Gesellschaft auch nicht integrieren wollen bzw. können.

Gerne greife ich einige Beispiele von liberaler West-Wertelosigkeit heraus, unter denen Westler leiden, die mit dem Islam jedoch möglicherweise in den Griff zu bekommen wären. So die nicht unbedingt ästhetisch ansprechende sexuelle Freizügigkeit in punkto Kleidung und Benehmen. Männer, Frauen und Diverses laufen spärlich bekleidet herum und wundern sich, wenn sie bedrängt werden. Wären sie anständig angezogen oder würden sie in der Öffentlichkeit eine Burka über ihrem transparenten Bauchfrei-Hemdchen und kurzen Röckchen tragen, hätten sie Ruhe vor begehrlichen Blicken und sonstigen Anzüglichkeiten. Ich sag es jetzt einfach mal so: Frau/Mann/Diverses hat es doch selbst der Hand, wie sie/er/es von der Umwelt behandelt werden. Springen den Frau/Mann/Diversem halbverpackte und heraushängende Brüste und Hinterteile entgegen, muss Frau/Mann/Diverses mit Übergriffen rechnen, auch, wenn diese per Gesetz unerlaubt sind und berechtigterweise bestraft werden. Das Gleiche meine ich über zur Schau gestellte Schamlosigkeiten in der Öffentlichkeit. Im Islam gibt es das nicht, weil Anstand und Schamhaftigkeit zu seinen Werten gehören. Schamlosigkeit und Unzucht werden hart bestraft, wie das noch vor einigen Jahrzehnten während der katholischen Kirchenherrschaft in Deutschland üblich war. Damals trugen junge wie alte Frauen auch Kopftücher, um ihre Haarpracht schamhaft zu verbergen. Ob Diverses früher Kopftücher hätte tragen müssen, bleibt an dieser Stelle unbeantwortet, da es dieses Geschlechtsphänomen damals noch nicht gegeben hat. Und überhaupt, meinen sich muslimische Frauen nicht mit aller Gewalt verwirklichen zu müssen, indem sie halbseidene Bildungsabschlüsse machen oder gar den Führerschein. Es reicht aus, wenn sie ihr Zuhause schön einrichten und kochen können, Mann, Schwiegereltern und Kinder versorgen. Einige Male pro Jahr in den Urlaub fahren und regelmäßig ein neues Zweitauto zu bekommen, ist bei solch häuslicher Glückseligkeit doch unnötig. Jetzt zum Thema „Mann“! Im Islam darf es Männer, so, wie sich das die Natur und Gott bei der Erschaffung dieser Welt vorgestellt hatten, noch geben. Da sehen Männer noch aus wie Männer, und sie benehmen sich wie Männer, indem sie bestimmen, wo es lang geht und was gemacht wird – in jeder Beziehung. Im Westen wurden und werden Männer umerzogen von einem unsichtbaren System, das aus irgendeinem Grund Probleme mit Männlichkeit hat. Die umerzogenen Männer von heute sind oft beziehungsgestört. Was kein Wunder ist, wurde im Westen die von der Natur bestimmte Hauptrolle des Mannes schwuppdiwupp umgeschrieben in die Rolle eines hodenlosen Nebendarstellers. Wie sollen Männer unter diesen Umständen noch wissen, was sie dürfen, können oder gar wollen? Wie sollen sie eine passende (weibliche) Partnerin finden, sich östrogendominiert fortpflanzen, alle versorgen und dann noch ein sicheres Nest bauen? Möglicherweise könnte der Islam die Rettung für die abendländischen Männer sein. Sie könnten sich von seinen Vertretern in punkto Männlichkeit missionieren lassen und ein Stück Männerehre zurückerobern. Das im Manne überhand genommene Östrogen würde zurückgehen, das Testosteron dagegen ansteigen. Männer würden sich wieder für Frauen interessieren, sich mit ihnen fortpflanzen usw. usw. usw. Was dem Mann-Frau-Gefüge in der Gesellschaft sicherlich nicht schaden würde; denn damit könnten auch fehlgesteuerte und unglückliche Frauen, die auf der Suche nach ihrem Geschlechtersinn sind, ihren Weg zurück zur Natur finden.

Drogen- und Alkoholkonsum sind im Westen normal, der Islam verbietet und bestraft diesen. Meiner Meinung nach würde es nicht schaden, wenn derartige Süchte nicht nur therapiert, sondern ebenfalls härter bestraft würden. Die Rückfallquoten würden in den Keller rauschen, und die Menschen würden im Kopf wieder klarer, die Leber gesünder und die Nieren willensstärker werden. Ach ja, dann Tätowierungen, die im Westen gerade en vogue sind, und die Haut als eine Art Bühne für Seelenstriptease zweckentfremdet wird. Dieses zur Schautragen des Innersten gibt es im Islam nicht. Mit dem Altern und körperlichen Verfall wird auch die Haut natürlicherweise trocken, faltig, runzelig und hängend. Kreative Tattoos verfallen zu pitoresken und abstrakten Hautbildern, die unerträglich werden. Entwickelt sich aus einer blühenden Rose auf dem einstmals knackigen Hintern ein verwelkter Kopfsalat, kann das ein Fall für die Psychiatrie werden, so dass eine TatooEntfernung möglicherweise sogar die Krankenversicherung bezahlen muss. Derartige Luxusprobleme gibt es im Islam sicherlich nicht. Moslems essen kein Schweinefleisch, was ich für eine sehr gesunde Ernährungsweise halte. Nicht allein deshalb, weil es unrein ist, sondern weil es extrem ungesund ist, den Cholesterinspiegel nach oben schießen lässt, zu Herzinfarkten und Schlaganfällen und Gichtanfällen führt. Die Familie steht im Islam an oberster Stelle. Familie in Deutschland? Haha! Da werden Großeltern höchstens geschätzt als Babysitter und Kindergärtnerersatz, Taxifahrer und, wenn es an der Zeit zum Sterben ist, als finaler Erbgoldesel. Für Moslems sind Kinder ein Segen, egal, ob arm oder reich. Die Eltern haben ihre Kinder immer mit im Gepäck und stellen sie nicht ab in Kinder- und Ganztageseinrichtungen.

Und jetzt zu einem Punkt, der den GrünLinken sehr am Herzen liegt, nämlich „Divers“ und „Gendering“. Ihnen wird vom Islam die lange Nase gezeigt. Moslems sind entweder Mann oder Frau, dazwischen gibt es nichts, also nix mit „Divers“ oder sonstigen mehrdimensionalen Geschlechtererfindungen. Homosexualität, die von GrünLinks und sonstigen Liberalen so hoch geschätzt wird, lehnt der Islam als sündhaft ab. Wer in Saudi Arabien beim gleichgeschlechtlichen Sex erwischt wird, der wird geköpft, und in Syrien werden Homosexuelle von Hochhäusern geworfen. Ein weiteres, heißes Thema ist Gendering. Damit kann der Islam rein gar nichts anfangen, und auch die arabische Sprache ist alles andere als gegendert, also geschlechtergerecht, denn da gibt’s nur weiblich und männlich. Während ich so dahintrabe und über die homo- und diversophilen Gutmenschen nachdenke, muss ich grinsen bei dem Gedanken, dass sich diese Leute mit ihrem Wunsch bzw. ihrer Forderung nach Asyl- und Islam-Philie eigentlich selbst ins Knie schießen. Wobei ich eine Islammissionierung im Westen, wie ich bereits oben ausgeführt habe, nicht einmal schlecht finden würde. Mit einem wertevermittelnden Islam wäre diesem chaotischen „Multikulti-Gehabe“, von dem eigentlich keiner so recht weiß, was damit gemeint ist, ein Päuschen gegönnt.

Am Ende meiner Unterhaltung mit mir selbst fiel mir noch ein sehr wichtiger Lebensbereich ein, der im Westen islamisierungsbedürftig ist: Gott und Beten. Ich verstehe den Widerstand gegen Moscheen und Minarette nicht. Rufen sie die Gläubigen doch zum friedlichen Gebet und zur Besinnung auf Allah auf. Was tun die Muslime? Sie holen den kleinen Teppich aus dem Rucksack, richten sich gen Mekka aus, fallen auf die Knie und vereinen sich mit Gott. Das ist Glauben. Für mich der höchste Wert menschlicher Existenz. Und was tut der Westler? Rühmt sich mit der Frage nach Gott und beschließt am Ende, an keinen zu glauben. Wenn er schließlich bemerkt, dass er gerade seinen letzten Atemzug schnappt und sein Leben umsonst war, macht er sich ein letztes Mal vor Angst in die Hose, weil er nicht weiß, wohin in die Ewigkeit.

So, meine Jogging-Runde habe ich beendet, jetzt wird noch ein bisschen die Wirbelsäule nach allen Seiten gedehnt… Mein heutiges Fazit: Es würde nicht schaden, wenn Deutschland von seinem nicht hohen, sondern hohlköpfigen Ross herunterstiege und die Augen öffnete. Der Islam führt Deutschland den Verlust seiner menschlichen, männlich-weiblichen, anständigen, nüchternen, betenden, familiären, gesunden Werte vor Augen.

Also, liebe Leserschaft (mit diesem Wort vermeide ich Gendering – was bin ich doch für eine Feigline :-), versuchen Sie, anders zu denken, dann klappts auch mit dem berühmten „Positiven Denken“!